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Business Coaching

Aufbruch, Umbruch, Orientierung, Herausforderung und Wandel sind die Themen dieses Blogs.

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Coaching Angebote

25.06.2020, Coaching und Aufbruch

Double Loop Learning – wie Veränderung funktioniert

Zwischen dem, was man meint zu tun/zu planen und dem, was man dann tatsächlich tut, klaffen manchmal Welten. Oft sehen Andere das eher, von „außen“: die Mitarbeiter, die Kollegen, die Vorgesetzten. Um sich zu verändern, so man das vorhat, ist es hilfreich zu beobachten, was man tut, und es zu hinterfragen, zu reflektieren und die identifizierten, eigenen Muster zu durchbrechen: warum tut man etwas so und nicht anders? Was sind die Ziele und Werte, die sich hinter der Handlung verbergen?

Das Reflektieren des eigenen Beobachtens, dass Double-Loop-Learning, ermöglicht es die Gründe, Zielvorstellungen und Werte zu erkennen, zu überdenken und zu ändern. Erst dann wird eine Veränderung nachhaltig, nicht mehr „aufgepfropft“ oder „angeordnet“; dann erst ist die Möglichkeit gegeben, dass man sich „wirklich“ ändert. Im Coaching übernehmen wir die Rolle des „Außen“ und Sparringpartners.

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Identität bedeutet, die-/derselbe zu sein über Situationen und Phasen hinweg und zwar sowohl in der inneren Wahrnehmung als auch im äußeren Ausdruck. Da man sich aber ständig verändert, entwickelt, je nach Umständen und Situation verschieden agiert, ist es gar nicht so selbstverständlich, ein Gefühl oder ein Bewusstsein von „Selbig“ wahrzunehmen.

Diese kleine Übung hilft:  Ein Rückblick auf das eigene Leben, aus einer Metaperspektive, ermöglicht dass man sich seiner Identität bewusst(er) wird – egal zu welchem Zeitpunkt. Eine Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. So auch Ihre Lebensgeschichte. Sie setzt das Jetzt in Bezug zu Vergangenheit und Zukunft. Fragen Sie sich doch einmal, wo Sie herkommen, welche schönen/schwierigen Dinge Sie erlebt haben, was Ihnen misslungen/geglückt ist, welche Ziele Sie für die Zukunft haben. Erzählen Sie sich diese Geschichte über sich, am besten schreiben Sie sie auf, eine in sich stimmige Geschichte. Es kommt nicht auf „richtige“ Details oder Chronologie an, sondern den „Moment der Wahrheit“, eine erzählerische Wahrheit. Vielleicht schreiben Sie 3-4 Seiten.

Grundlegende Annahmen und (kontra)produktive Strukturen können Sie sich durch diese Übung bewusst machen. Die Entwicklung alternativer Perspektiven führen Sie dann in einen erweiterten Handlungs-Spielraum, den Sie für Ihre zukünftigen Entscheidungen nutzen können.

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Mehr Freiheit – wünschen sich viele im Job, auch als Angestellte. Und derzeit auch im privaten Raum, mehr Freiheit in Corona-Zeiten. Zwei Fragen, die Sie sich beantworten könnten: Freiheit wovon? Und: Freiheit, wozu, für welches Ziel? In einem sozialen Gebilde geht Freiheit nur einher mit Verantwortung, sonst ist Despotismus und Anarchie mit dem Recht des Stärkeren früher oder später das Ergebnis. Die eigene Freiheit reicht nur „bis zur Nasenspitze“ des Nächsten: Körperliche und psychische Unversehrtheit des Anderen ist die Grenze der eigenen Freiheit (in unserer Gesellschaft). Sie gefährden darf man nicht, nicht einmal „nur“ in Kauf nehmen. Was bedeutet das für Sie als Führungskraft? Als Angestellte? Als Bürger?

Und in Zeiten von Corona: R 0,2-0,3 wäre gut, leider geht es in die andere Richtung, ggf. wieder über 1. Das wäre exponentielles Wachstum. Was das bedeutet: Siehe mein post vom 18.03.2020. Also, wir dürfen wieder shoppen, aber….

Ein paar epidemiologische basics (was ist R, wie bekommt man die Epidemie in den Griff, etc.), sehr schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=3z0gnXgK8Do

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Ja, klar. Und dann lassen wir es erst recht krachen, sagen die einen. Hoffentlich nicht, sagen die anderen, Besinnung ist gut, für den Einzelnen, die Gesellschaft, den Planeten. Was meinen Sie?

Wann, wenn nicht jetzt, ist eine gute Gelegenheit die gedankliche Reset-Taste zu drücken und zu überlegen: Wo stehe ich und wie soll es wohin (weiter-)gehen? Möchte ich für mich einen Kurswechsel? Und wie kann der kreativ gelingen, mit (Vor-)Freude, Mut, Verve? Ein unterhaltsamer Begleiter bei diesen Reflexionen ist das Buch von Alain de Botton, Kluge Ideen für ein gutes Leben: Gesammelte Ideen von Philosophen, Soziologen, Romanautoren etc., quasi Ihr interdisziplinäres Team für ein Brainstorm und ganz privaten Design-Thinking Workshop in eigener Sache und den heimischen vier Wänden.

Ein Runde Coaching mit Reflexionen im (Video-)Call geht natürlich auch, kurze Nachricht reicht.

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Es war einmal ein indischer Herrscher, der seine Untertanen tyrannisierte. Einer von ihnen, Sissa ibn Dahir, traute sich, ihn auf seine Fehler hinzuweisen – indem er ein Spiel erfand, in welchem der König ohne seine Untertanen, oder Bauern, nichts tun konnte. Das Spiel hieß Schach. Dem Herrscher gefiel das Spiel so sehr, dass er Sissa eine Belohnung versprach. Sissa wünschte sich Reiskörner: Auf das erste Feld des Schachbretts ein Korn, auf das Zweite zwei Körner, auf das Dritte vier Körner, auf das vierte Feld acht Körner usw., jeweils das Doppelte des vorherigen Feldes auf das Nächste. Der Herrscher gewährte ihm den Wunsch und lachte über die vermeintliche Bescheidenheit des Sissa. Nach einigen Tagen fragte der Herrscher nach, ob Sissa seine Belohnung abgeholt hätte, aber der Kornkammer-Vorsteher sagte, dass man erstens mit der Berechnung noch nicht fertig sei und zweitens, diese Menge an Reiskörnern im ganzen Reich nicht aufgebracht werden könnte.

Gern mal selber ausprobieren und nachrechnen!

Die Parabel verdeutlicht exponentielles Wachstum. Übrigens: In Zeiten wie diesen, wo physische Nähe wegen der exponentiellen Verbreitung von Viren unterbunden werden soll, bietet sich Skype- oder Telefon-Coaching an, was ich beides durchführe.

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Was meinen Sie: Wann ist man richtig, richtig gut im Job? Entsprechende Fähigkeiten und Wissen einmal vorausgesetzt, ist man dann sehr gut, wenn die eigene Motivation trägt. Das tut sie insbesondere dann, wenn einem das eigene Handeln wertvoll, sinnvoll erscheint. Was wiederum sehr subjektiv ist. Sind Sie also nicht zufrieden mit Ihrer bisherigen Leistung, und liegt es nicht an mangelnden Fertigkeiten und Wissen, dann prüfen Sie sich doch einmal mit dem Sinn-Kompass: Malen Sie ein Koordinatenkreuz auf. Die vertikale Achse hat die Ausprägungen „Sinnvoll/Persönlich wertvoll vs. Sinnentleert/Persönlich nicht wertvoll“. Die horizontale Achse mit den Ausprägungen „Erfolglos vs. Erfolgreich“. Definieren Sie für sich: Was ist sinnvoll/wertvoll für Sie. Was bedeutet Erfolg für Sie (Macht, Geld, Anerkennung etc.?). Und nun sortieren Sie sich in eines der vier Kästen ein, wo stehen Sie? Und was müssten Sie tun, um Ihren Standort zu verändern? Ein Coaching kann hier übrigens helfen…

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…geht nicht, ohne die Vergangenheit zu kennen. Warum? Weil Zukunft darauf basiert. Gestaltungsideen über „die Zukunft“ haben dann keinen Bestand, wenn sie nicht die Verbindung und einen Übergang zu dem schaffen, was war. Was nicht gleichbedeutend mit einem „weiter so“ ist. Insofern ist es wichtig sich zu vergegenwärtigen, was relevant für Sie war und was nicht.

Für Ihre persönliche/berufliche Zukunft könnte es hilfreich sein sich einen Zeitrahmen zu setzen, z.B. die letzten zwei Jahre, und diese als Zeitstrahl auf einem Blatt Papier aufzumalen. Überlegen Sie einmal, entlang des Zeitstrahls, welche Menschen Ihnen wichtig waren, welche Ziele Sie hatten, welche Erfolge (was immer Sie als Erfolg definieren), welche Probleme Sie gemeistert haben, was Sie gelernt haben. Das was Sie eintragen, ist für Sie relevant und die Basis für Ihre Zukunftsgestaltung.

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Zu Weihnachten und besonders zum Jahresende zieht manch einer Bilanz und besinnt sich. Hier ein paar Vorschläge, worüber Sie nachdenken könnten: Was ist ein sinnvolles Leben -­ für Sie? Wie würden Sie Ihre Grundsätze formulieren? Was könnten Sie tun, um ein sinnvolles Leben zu führen?

Und wenn Sie zu einem Entschluss gekommen sind, jedoch gleich ein „Ja, aber erstmal…“ auftaucht, dann könnten Sie diese beiden Fragen reflektieren: Oft tut man Dinge nicht, weil man meint nicht die richtigen „Zutaten“ zu haben. Wie gehen Sie damit um? Und: Wenn Sie einfach einmal anfingen, mit dem was Sie haben, und schauten, wie es wird, auch ohne schon „das Ergebnis“ zu kennen, wie ginge es Ihnen damit?

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Jenseits des Mega-Marketing-Events gibt es doch einige Aspekte zum Thema "Weihnachten", die mehr und mehr in Erinnerung kommen. Zum Beispiel die Frage, was denn ein gutes und gerechtes Leben, Handeln, Entscheiden wäre, beruflich wie privat. Oftmals regiert doch Unvernunft und Ungerechtigkeit, es wird mit zweierlei Maßstäben gemessen. Das kleinste Vergehen des Anderen wird angeklagt, für sich findet man selbst schwere Verfehlungen entschuldbar. Strenge und Härte für Andere, Milde für sich selbst. Die Eigenliebe ist notwendig um als Mensch existieren zu können. Im Übermaß führt sie zu Fehlleitungen. Wie Abhilfe schaffen? Wie wird man gleichmäßig gerecht in seinem Tun? Ein Perspektivwechsel kann helfen: In dem man sich in die Lage des Anderen versetzt und ihn an die eigene Stelle. Und sich dann die Frage stellt, welche Erwartungen der andere hegt. Man kann die Übung in jeder Situation und auf beliebige Personen anwenden, wenn man die eigene Fairness prüfen möchte. Gutes und Gerechtigkeit für beide Seiten ist damit nicht garantiert, aber es kommt in den Blick und wird damit möglich. Mit den besten Wünschen für eine gute Adventszeit!

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Wann immer Menschen zusammenarbeiten gibt es Konflikte, d.h. der eine will was, was der andere nicht will, oder verhindert, was der andere will. Es geht über einen Streit oder Meinungsverschiedenheit hinaus und betrifft die Freiheit bzw. den Willen und entsprechende Ausdrucksmöglichkeiten des Einzelnen. Die Gründe und Ursachen sind mannigfaltig, die Entwicklung eines Konfliktes hat aber eine typische Dynamik, die zu kennen sich lohnt, um rechtzeitig deeskalieren zu können. Das Eskalationsmodell nach F. Glasl beschreibt die Konfliktentwicklung in 9 Stufen (übrigens tragikomisch anzusehen im Film-Klassiker „Der Rosenkrieg“): In der ersten Stufe kommt es zu Verhärtungen und Irritationen, in Stufe 2 ergeben sich Debatten, der Konflikt kommt auf den Tisch, in Stufe 3 gibt es eine zunehmende Kontaktvermeidung und Rückzug, es gilt nun: Taten statt Worte. Bis zu dieser Stufe ist es möglich, dass man den Konflikt noch selber bereinigen kann, entsprechende Kenntnis und Schulung vorausgesetzt. In Stufe 4 werden Koalitionen gebildet und Verbündete gesucht, in Stufe 5 geht es um Provokation und Gesichtsverlust des Anderen, was in Stufe 6 in einer Androhung von Konsequenzen münden kann. In den Phasen 4-6 wäre das Hinzuziehen eines professionellen Beraters oder Mediators ratsam. Ab der siebten Stufe geht es zunächst um die begrenzte Vernichtung des Anderen, z.B. durch üble Nachrede oder auch physische Gewalt, in Stufe 8 um das „Fertigmachen“ des Anderen und schließlich wird in Stufe 9 auch eine Eigenschädigung beim „Fertigmachen“ des Anderen in Kauf genommen. In diesen letzen drei Stufen hilft nur das Hinzuziehen einer externen Autorität (Chef, Polizei, Gericht etc.), die ein Machtwort spricht.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Ja. Man kann auf die ersten Anzeichen achten und deeskalierend reagieren. Gegebenenfalls mit professioneller Hilfe.

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Es ist zuallererst eine Haltungsfrage. Bei allen Diskussionen, auch und gerade im Kontext kreativer Prozesse, gibt es Ansichten, die Ihren nicht entsprechen, die in sich vielleicht sehr neu sind. Wie reagieren Sie darauf, so ganz aus dem Bauch heraus, reflexartig? Beobachten Sie sich einmal bei nächster Gelegenheit: Bleiben Sie offen, gehen Sie auf Distanz, weisen Sie ab? Und dann: Wie äußern Sie sich? Was sagen Sie? Meinen Sie es so? Bringen Sie es auch so rüber? Nachdem Sie sich einige Male beobachtet haben, zeichnen Sie gern einmal ein Koordinatenkreuz mit den Koordinaten konstruktiv/destruktiv und negativ/positiv.

Wenn Ihre erste Reaktion auf Vorschläge, die anders sind als Ihre, ein schlichtes "Nein" ist, wäre diese Reaktion als negativ und destruktiv einzusortieren. "Nein, weil..." wäre immerhin schon konstruktiv aber negativ, wohingegen ein "Ja, aber..." zwar positiv aber destruktiv ist. Es geht um die gemeinsame Entwicklung einer Idee. Dafür braucht es eine konstruktive und positive Haltung, die sich ausdrückt in "Ja, und...". Wie Sie wissen, gibt es keine absoluten Wahrheiten. Daher ist es mindestens respektvoll den Faden des Anderen aufzugreifen und weiterzuspinnen. Dann kann etwas entstehen.

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...hängt eng mit Ihrer Vergangenheit zusammen. Wenn Sie Ihr Erlebtes sinnvoll nutzen möchten, um Ihre Zukunft zu gestalten, empfiehlt sich eine kleine Systematik. Entlang eines Zeitstrahls, der zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt beginnt (z.B. vor 10 Jahren) notieren sie jeweils in einer Linie und zu dem passenden Zeitpunkt: Welches waren Ihre damaligen Ziele, welche Menschen waren wichtig, welche Hindernisse haben Sie überwunden und welche Erfolge haben Sie erzielt, was haben Sie gelernt. Diese Übersicht Ihrer Vergangenheit hilft Ihnen den Übergang zur Zukunft zu gestalten.

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Projekte sind für viele die Basis ihres Lebensunterhaltes. Oder sogar ihre Lebensform: Private, berufliche Projekte - die Website, die Sprache, das Kunstwerk, der Garten, die Weiterbildung, das Haus, die Weltreise, ein neuer Beruf - immer was vorhaben. Manche haben zudem mehrere Talente, sind z.B. Designer/Programmierer/DJ/Künstler - und haben gerne Projekte in allen Bereichen. Es ist für diese Menschen verlockend sich mit so unterschiedlichen Themen gleichzeitig zu beschäftigen. Aber es ist auch eine große Versuchung und Falle. Nicht selten kosten sie über Gebühr Geld und/oder Zeit. Und viele Freiberufler lehnen aus Budgetgründen zusätzliche Auftrags-Projekte nicht ab, die aber evtl. gar nicht zielführend für sie sind, sondern ihnen den letzen Nerv rauben.

Wie aber den Überblick bewahren und das Einkommen sichern, wenn man sich zu verzetteln droht?

Hier ein Vorschlag, in vier Schritten zur Klarheit:

1. Sich die eigene, übergeordnete Vision klarmachen - wo wollten Sie noch mal hin, im (Berufs-)Leben? Was wollten Sie, so ganz grundsätzlich, erreichen?

2. Auflisten aller aktuellen Projekte.

3. Einsortieren der Projekte in ein Koordinatensystem mit X- und Y-Achse. Die eine Achse kann heißen: "Kosten", mit den Enden über / unter Budget. Die andere Achse kann heißen: "Zeit", mit den Enden frühzeitig/verspätet. Die Achsen kann man aber auch anders nennen, z.B. "Visionsdeckung" und "Einkommen" (jeweils mit den Enden niedrig/hoch). Herumprobieren mit den unterschiedlichen Achsenbezeichnungen und entsprechender Einsortierung der Projekte eröffnet Perspektiven und hilft bei der Beurteilung der Projekte. Es kann auch dabei helfen zu entscheiden, ob man ein weiteres Projekt anfangen möchte.

4. Fokussierung auf die relevanten Projekte, z.B. die, wo das Einkommen und die Visionsabdeckung gleichermaßen hoch sind.

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Coaching ist eine individuelle Prozessberatung. Sie kann z.B. bei individueller Aufgabenbewältigung oder Identitätsentwicklung (beispielsweise bei Führungsfragen) hilfreich sein, kann Wege aufzeigen, Perspektiven ändern oder erweitern, bei der Entscheidungsfindung helfen, Potenziale freilegen, die eigene Persönlichkeit reflektieren helfen. Aus dem Problem wird im Coaching eine ziel- und ressourcen-orientierte Aufgabenstellung. Die individuellen Interessen, Ressourcen, Potenziale und Entscheidungen zu strukturieren und nutzbringend anzuwenden steht im Fokus des Coachings. Business Coaching konzentriert sich auf Fragestellungen im beruflichen Umfeld. Management, Freiberufler, Gründer, Führungskräfte und Mitarbeiter können Coaching nutzen.

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Einige exemplarische Coachingfälle

Warum erwarten wir nicht das Unvorhergesehene? Was wissen wir? Woher wissen wir das? Und kann man von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, also auch tatsächlich aus Erfahrung lernen? Dinge, die man für selbstverständlich hält, oder für gesichert, regelmäßig in Frage zu stellen, hält das Denken flexibel und bereitet auf unerwartete Ereignisse vor. Schnelle Reaktionen sind dann möglich. Wann, wo, wie "etwas" passieren wird, ist unklar, aber dass es passieren wird rückt in den Horizont der Wahrnehmung. Darauf weist das Schwarze-Schwan-Modell hin, so benannt vom Autor Nassim Nicholas Taleb: Schwäne sind weiß. Jeder dachte es so. Bis man eine schwarze Schwan-Rasse entdeckte. Unerwartete Ereignisse, für die man im Nachhinein aber Erklärungen findet, Dinge, Umstände, die schon vorher darauf hinweisen, dass es anders sein könnte, als man dachte. Zumindest, dass die Wahrscheinlichkeit dafür besteht. Wann gab es in Ihrem Leben einen "schwarzen Schwan" Moment? Welche konnten/können Sie in Ihrem Umfeld beobachten?

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Wir tun etwas, von dem wir wissen, dass es uns auf Dauer nicht gut tut oder falsch ist. Warum? Wenn unsere Einstellung nicht mit dem Handeln übereinstimmt, ergibt sich eine so genannte kognitive Dissonanz. Wir wissen, dass eine Entscheidung oder ein Verhalten nicht richtig ist, geben das aber nicht zu. Das führt zu einem schlechten Gefühl. Und im Extremfall zu körperlichen und psychischen Gefährdungen. Unsere "normale" erste Reaktion ist die Rechtfertigung, vor sich, vor anderen. Das ist auf Dauer keine Lösung, sondern kaschiert das Problem. Was ist eine Lösung? Zunächst geht es darum, den Fehler, dass falsche Verhalten, für sich zu realisieren und im zweiten Schritt sich selber zuzugeben. Sodann die bewusste Entscheidung treffen: Einstellung oder Verhalten ändern? Und im letzten Schritt: Mit dieser Entscheidung leben. Dann ist zumindest Konsistenz zwischen Denken und Handeln hergestellt und das schlechte Gefühl der kognitiven Dissonanz verschwindet. Allerdings kann es sein, dass man sein Selbstbild dabei verändert. All das hilft, sich besser zu verstehen und klarer in eigener Sache zu werden.

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Jeder trifft Entscheidungen, im Projekt, im Leben. Selbst diejenigen, die Entscheidungen immer wieder aufschieben, haben sich genau dafür entschieden. Man kann nicht nicht entscheiden. Wie trifft man nun gute Entscheidungen? Pro und Cons abwägen, Leute fragen, Infos sammeln, auf den Bauch hören...es gibt jede Menge "Techniken" die jede/r so anwendet. Jede/r hat eine eigene "Strategie", oft unbewusst, nicht immer adäquat. Entscheidungen sind dann schwierig, wenn es wenig Informationen gibt, zumeist am Anfang einer Projekt-/Lebensphase. Wenn man nur schon wüsste wie es ausgeht, ja, dann wäre die Entscheidung leichter. Die Konsequenzen der Entscheidung sind also in dieser frühen Phase enorm aber nicht absehbar, weshalb man sich schwer tut. Eine Methode ist die Simulation, eine virtuelle Entscheidung: Man durchlebt die zur Auswahl stehenden Alternativen gedanklich und schaut, was das bringt und wie man sich fühlt. Jeweils einen Tag lang. Eine weitere Methode ist die Anwendung der Intuition: Bei zwei Optionen, werfe man eine Münze. Solange diese in der Luft ist, stelle man sich vor, welche Seite oben liegen soll. Das tatsächliche Ergebnis muss man sich  nicht mehr anschauen. Es gibt auch komplexe Methoden, die im Coaching angewandt werden, wenn Sie Fragen haben wie z.B.: Soll ich für den neuen Job umziehen, soll ich diese Position annehmen, soll ich mich selbstständig machen, soll ich in das Unternehmen einsteigen etc.. Oftmals sind die Ergebnisse anders als Sie dachten.

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