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Business Coaching

Aufbruch, Umbruch, Orientierung, Herausforderung und Wandel sind die Themen dieses Blogs.

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Coaching Angebote

04.12.2019, Coaching und Herausforderung

Gut und gerecht

Jenseits des Mega-Marketing-Events gibt es doch einige Aspekte zum Thema "Weihnachten", die mehr und mehr in Erinnerung kommen. Zum Beispiel die Frage, was denn ein gutes und gerechtes Leben, Handeln, Entscheiden wäre, beruflich wie privat. Oftmals regiert doch Unvernunft und Ungerechtigkeit, es wird mit zweierlei Maßstäben gemessen. Das kleinste Vergehen des Anderen wird angeklagt, für sich findet man selbst schwere Verfehlungen entschuldbar. Strenge und Härte für Andere, Milde für sich selbst. Die Eigenliebe ist notwendig um als Mensch existieren zu können. Im Übermaß führt sie zu Fehlleitungen. Wie Abhilfe schaffen? Wie wird man gleichmäßig gerecht in seinem Tun? Ein Perspektivwechsel kann helfen: In dem man sich in die Lage des Anderen versetzt und ihn an die eigene Stelle. Man kann die Übung in jeder Situation und auf beliebige Personen anwenden, wenn man die eigene Fairness prüfen möchte. Gutes und Gerechtigkeit für beide Seiten ist damit nicht garantiert, aber es kommt in den Blick und wird damit möglich. Mit den besten Wünschen für eine gute Adventszeit!

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Wann immer Menschen zusammenarbeiten gibt es Konflikte, d.h. der eine will was, was der andere nicht will, oder verhindert, was der andere will. Es geht über einen Streit oder Meinungsverschiedenheit hinaus und betrifft die Freiheit bzw. den Willen und entsprechende Ausdrucksmöglichkeiten des Einzelnen. Die Gründe und Ursachen sind mannigfaltig, die Entwicklung eines Konfliktes hat aber eine typische Dynamik, die zu kennen sich lohnt, um rechtzeitig deeskalieren zu können. Das Eskalationsmodell nach F. Glasl beschreibt die Konfliktentwicklung in 9 Stufen (übrigens tragikomisch anzusehen im Film-Klassiker „Der Rosenkrieg“): In der ersten Stufe kommt es zu Verhärtungen und Irritationen, in Stufe 2 ergeben sich Debatten, der Konflikt kommt auf den Tisch, in Stufe 3 gibt es eine zunehmende Kontaktvermeidung und Rückzug, es gilt nun: Taten statt Worte. Bis zu dieser Stufe ist es möglich, dass man den Konflikt noch selber bereinigen kann, entsprechende Kenntnis und Schulung vorausgesetzt. In Stufe 4 werden Koalitionen gebildet und Verbündete gesucht, in Stufe 5 geht es um Provokation und Gesichtsverlust des Anderen, was in Stufe 6 in einer Androhung von Konsequenzen münden kann. In den Phasen 4-6 wäre das Hinzuziehen eines professionellen Beraters oder Mediators ratsam. Ab der siebten Stufe geht es zunächst um die begrenzte Vernichtung des Anderen, z.B. durch üble Nachrede oder auch physische Gewalt, in Stufe 8 um das „Fertigmachen“ des Anderen und schließlich wird in Stufe 9 auch eine Eigenschädigung beim „Fertigmachen“ des Anderen in Kauf genommen. In diesen letzen drei Stufen hilft nur das Hinzuziehen einer externen Autorität (Chef, Polizei, Gericht etc.), die ein Machtwort spricht.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Ja. Man kann auf die ersten Anzeichen achten und deeskalierend reagieren. Gegebenenfalls mit professioneller Hilfe.

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Es ist zuallererst eine Haltungsfrage. Bei allen Diskussionen, auch und gerade im Kontext kreativer Prozesse, gibt es Ansichten, die Ihren nicht entsprechen, die in sich vielleicht sehr neu sind. Wie reagieren Sie darauf, so ganz aus dem Bauch heraus, reflexartig? Beobachten Sie sich einmal bei nächster Gelegenheit: Bleiben Sie offen, gehen Sie auf Distanz, weisen Sie ab? Und dann: Wie äußern Sie sich? Was sagen Sie? Meinen Sie es so? Bringen Sie es auch so rüber? Nachdem Sie sich einige Male beobachtet haben, zeichnen Sie gern einmal ein Koordinatenkreuz mit den Koordinaten konstruktiv/destruktiv und negativ/positiv.

Wenn Ihre erste Reaktion auf Vorschläge, die anders sind als Ihre, ein schlichtes "Nein" ist, wäre diese Reaktion als negativ und destruktiv einzusortieren. "Nein, weil..." wäre immerhin schon konstruktiv aber negativ, wohingegen ein "Ja, aber..." zwar positiv aber destruktiv ist. Es geht um die gemeinsame Entwicklung einer Idee. Dafür braucht es eine konstruktive und positive Haltung, die sich ausdrückt in "Ja, und...". Wie Sie wissen, gibt es keine absoluten Wahrheiten. Daher ist es mindestens respektvoll den Faden des Anderen aufzugreifen und weiterzuspinnen. Dann kann etwas entstehen.

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...hängt eng mit Ihrer Vergangenheit zusammen. Wenn Sie Ihr Erlebtes sinnvoll nutzen möchten, um Ihre Zukunft zu gestalten, empfiehlt sich eine kleine Systematik. Entlang eines Zeitstrahls, der zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt beginnt (z.B. vor 10 Jahren) notieren sie jeweils in einer Linie und zu dem passenden Zeitpunkt: Welches waren Ihre damaligen Ziele, welche Menschen waren wichtig, welche Hindernisse haben Sie überwunden und welche Erfolge haben Sie erzielt, was haben Sie gelernt. Diese Übersicht Ihrer Vergangenheit hilft Ihnen den Übergang zur Zukunft zu gestalten.

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Projekte sind für viele die Basis ihres Lebensunterhaltes. Oder sogar ihre Lebensform: Private, berufliche Projekte - die Website, die Sprache, das Kunstwerk, der Garten, die Weiterbildung, das Haus, die Weltreise, ein neuer Beruf - immer was vorhaben. Manche haben zudem mehrere Talente, sind z.B. Designer/Programmierer/DJ/Künstler - und haben gerne Projekte in allen Bereichen. Es ist für diese Menschen verlockend sich mit so unterschiedlichen Themen gleichzeitig zu beschäftigen. Aber es ist auch eine große Versuchung und Falle. Nicht selten kosten sie über Gebühr Geld und/oder Zeit. Und viele Freiberufler lehnen aus Budgetgründen zusätzliche Auftrags-Projekte nicht ab, die aber evtl. gar nicht zielführend für sie sind, sondern ihnen den letzen Nerv rauben.

Wie aber den Überblick bewahren und das Einkommen sichern, wenn man sich zu verzetteln droht?

Hier ein Vorschlag, in vier Schritten zur Klarheit:

1. Sich die eigene, übergeordnete Vision klarmachen - wo wollten Sie noch mal hin, im (Berufs-)Leben? Was wollten Sie, so ganz grundsätzlich, erreichen?

2. Auflisten aller aktuellen Projekte.

3. Einsortieren der Projekte in ein Koordinatensystem mit X- und Y-Achse. Die eine Achse kann heißen: "Kosten", mit den Enden über / unter Budget. Die andere Achse kann heißen: "Zeit", mit den Enden frühzeitig/verspätet. Die Achsen kann man aber auch anders nennen, z.B. "Visionsdeckung" und "Einkommen" (jeweils mit den Enden niedrig/hoch). Herumprobieren mit den unterschiedlichen Achsenbezeichnungen und entsprechender Einsortierung der Projekte eröffnet Perspektiven und hilft bei der Beurteilung der Projekte. Es kann auch dabei helfen zu entscheiden, ob man ein weiteres Projekt anfangen möchte.

4. Fokussierung auf die relevanten Projekte, z.B. die, wo das Einkommen und die Visionsabdeckung gleichermaßen hoch sind.

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Coaching ist eine individuelle Prozessberatung. Sie kann z.B. bei individueller Aufgabenbewältigung oder Identitätsentwicklung (beispielsweise bei Führungsfragen) hilfreich sein, kann Wege aufzeigen, Perspektiven ändern oder erweitern, bei der Entscheidungsfindung helfen, Potenziale freilegen, die eigene Persönlichkeit reflektieren helfen. Aus dem Problem wird im Coaching eine ziel- und ressourcen-orientierte Aufgabenstellung. Die individuellen Interessen, Ressourcen, Potenziale und Entscheidungen zu strukturieren und nutzbringend anzuwenden steht im Fokus des Coachings. Business Coaching konzentriert sich auf Fragestellungen im beruflichen Umfeld. Management, Freiberufler, Gründer, Führungskräfte und Mitarbeiter können Coaching nutzen.

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Einige exemplarische Coachingfälle

Warum erwarten wir nicht das Unvorhergesehene? Was wissen wir? Woher wissen wir das? Und kann man von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, also auch tatsächlich aus Erfahrung lernen? Dinge, die man für selbstverständlich hält, oder für gesichert, regelmäßig in Frage zu stellen, hält das Denken flexibel und bereitet auf unerwartete Ereignisse vor. Schnelle Reaktionen sind dann möglich. Wann, wo, wie "etwas" passieren wird, ist unklar, aber dass es passieren wird rückt in den Horizont der Wahrnehmung. Darauf weist das Schwarze-Schwan-Modell hin, so benannt vom Autor Nassim Nicholas Taleb: Schwäne sind weiß. Jeder dachte es so. Bis man eine schwarze Schwan-Rasse entdeckte. Unerwartete Ereignisse, für die man im Nachhinein aber Erklärungen findet, Dinge, Umstände, die schon vorher darauf hinweisen, dass es anders sein könnte, als man dachte. Zumindest, dass die Wahrscheinlichkeit dafür besteht. Wann gab es in Ihrem Leben einen "schwarzen Schwan" Moment? Welche konnten/können Sie in Ihrem Umfeld beobachten?

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Wir tun etwas, von dem wir wissen, dass es uns auf Dauer nicht gut tut oder falsch ist. Warum? Wenn unsere Einstellung nicht mit dem Handeln übereinstimmt, ergibt sich eine so genannte kognitive Dissonanz. Wir wissen, dass eine Entscheidung oder ein Verhalten nicht richtig ist, geben das aber nicht zu. Das führt zu einem schlechten Gefühl. Und im Extremfall zu körperlichen und psychischen Gefährdungen. Unsere "normale" erste Reaktion ist die Rechtfertigung, vor sich, vor anderen. Das ist auf Dauer keine Lösung, sondern kaschiert das Problem. Was ist eine Lösung? Zunächst geht es darum, den Fehler, dass falsche Verhalten, für sich zu realisieren und im zweiten Schritt sich selber zuzugeben. Sodann die bewusste Entscheidung treffen: Einstellung oder Verhalten ändern? Und im letzten Schritt: Mit dieser Entscheidung leben. Dann ist zumindest Konsistenz zwischen Denken und Handeln hergestellt und das schlechte Gefühl der kognitiven Dissonanz verschwindet. Allerdings kann es sein, dass man sein Selbstbild dabei verändert. All das hilft, sich besser zu verstehen und klarer in eigener Sache zu werden.

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Jeder trifft Entscheidungen, im Projekt, im Leben. Selbst diejenigen, die Entscheidungen immer wieder aufschieben, haben sich genau dafür entschieden. Man kann nicht nicht entscheiden. Wie trifft man nun gute Entscheidungen? Pro und Cons abwägen, Leute fragen, Infos sammeln, auf den Bauch hören...es gibt jede Menge "Techniken" die jede/r so anwendet. Jede/r hat eine eigene "Strategie", oft unbewusst, nicht immer adäquat. Entscheidungen sind dann schwierig, wenn es wenig Informationen gibt, zumeist am Anfang einer Projekt-/Lebensphase. Wenn man nur schon wüsste wie es ausgeht, ja, dann wäre die Entscheidung leichter. Die Konsequenzen der Entscheidung sind also in dieser frühen Phase enorm aber nicht absehbar, weshalb man sich schwer tut. Eine Methode ist die Simulation, eine virtuelle Entscheidung: Man durchlebt die zur Auswahl stehenden Alternativen gedanklich und schaut, was das bringt und wie man sich fühlt. Jeweils einen Tag lang. Eine weitere Methode ist die Anwendung der Intuition: Bei zwei Optionen, werfe man eine Münze. Solange diese in der Luft ist, stelle man sich vor, welche Seite oben liegen soll. Das tatsächliche Ergebnis muss man sich  nicht mehr anschauen. Es gibt auch komplexe Methoden, die im Coaching angewandt werden, wenn Sie Fragen haben wie z.B.: Soll ich für den neuen Job umziehen, soll ich diese Position annehmen, soll ich mich selbstständig machen, soll ich in das Unternehmen einsteigen etc.. Oftmals sind die Ergebnisse anders als Sie dachten.

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